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41

Donnerstag, 17. März 2011, 17:02

Selbst wenn sie nicht gespendet hat. Es ist jedem selbst überlassen serdar ;)
www.hamasaki.asia | My Last.Fm

Es gibt 10 Arten von Menschen:
jene die Binär verstehen und jene die es nicht verstehen

42

Donnerstag, 17. März 2011, 20:15

Bitte nicht so reden über Leute von dennen man nicht weiß wie es ihnen geht. Ist ja nicht gesagt das sie tot ist oder noch lebt, hoffe das das zweite. Vielleicht hat sie einfach zur zeit kein Zugang um irgendwo was mitteilen zu können wie es ihr geht. In manchen Teilen Japans soll die Stromversorgung ja auch noch nicht wieder ganz zur Verfügung stehen
Aber es stimmt , ist jedem selbst überalles ob er etwas spendet oder nicht. Und irgendwie kann man es ja auch schon verstehen das sie sich in Sicherheit bringen will.

Zu sehen das in manchen Orten wirklich mehr als die hälfte der Bewohner vermisst bzw. verunglückt sind ... .

43

Freitag, 18. März 2011, 18:37

Oh davon wusste ich nichts, aber Ayu hat immerhin das doppelte gespendet... XD
† 02.02.2012 ~ You are eternal in my memories.

44

Samstag, 19. März 2011, 01:05

@Serdar:
Anna Tsuchiya hat auch nur über ihren Blog gesagt das es ihr und ihren Söhnen gut geht und das sie angst hatte. Wie es bei Otsuka Ai war, weiß ich grad gar nicht....Aber ich denke, wenn was mit Misono wäre, dann hätte Kumi schon längst was gesagt...ich seh es positiv =D

May J.is meins wissens nach auch zurück nach Japan geflogen O_o
also...assozial find ich das jetzt nicht

45

Donnerstag, 7. April 2011, 20:13

Scheint ja wieder ein stärkeres Beben vor ein paar Stunden gegeben zu haben. Ein Glück wurde die Tsunami warnung wieder aufgehoben. Es könnte jetzt aber ruhig auch mal wieder was verhältnismäßig positives zu hören sein

46

Freitag, 15. April 2011, 15:39

was mich gestern bei web.de aufgeregt hat, als ich kommentare zu einer japan-meldung gelesen hab war, dass manche leute auch noch gemeint hätten, von wegen "die japsen hätten diese katastrophe verdient und soll die strafe gottes gewesen sein, weil sie ja wale umbringen". so ein quatsch! xC das hat mich übelst angekotzt, wie kaltherzig, dumm und ignorante solche leute nur können. am besten soll ihnen auch eine katastrophe zustoßen.

47

Samstag, 16. April 2011, 14:18

Bei sowas denk ich mir auch immer das dennen mal auf einen Schlag ihre Existenz genommen werden sollte. Klar ist es nicht grade schön das die Japaner Wale fangen aber da kann man in jedem Land jemand sagen das dennen mal für das und das so was passieren könnte. Wie gesagt da könnt ich auch immer was zu viel bekommen.


P.S zudem ist es ja auch nicht sod as jeder Japaner schon mindestens 3 Wale getötet hat X(

48

Samstag, 16. April 2011, 22:24

ja, eben! -.-" klar, wale sind vorm aussterben bedroht und das ist auch nicht so gut, dass man sie fängt. aber man sollte da schon etwas toleranter sein (wenn es eine tradition ist oder zur kultur gehört), zudem andere länder wie island sie genauso fangen.

49

Samstag, 14. Mai 2011, 01:10

Riesenmauer rettete japanisches Dorf vor Tsunami



http://www.spiegel.de/wissenschaft/techn…,762341,00.html

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-67983.html

Der japanische Küstenort Fudai überstand die Tsunami-Katastrophe fast ohne Schäden - weil ein früherer Bürgermeister vor Jahren eine gigantische Schutzmauer bauen ließ. Damals wurde er geschmäht, heute feiern die Einwohner den mittlerweile verstorbenen Politiker als Helden.

Fudai - Was hatte sich der Bürgermeister des kleinen Ortes Fudai an der Nordostküste Japans, Kotaku Wamura, in den siebziger Jahren alles anhören müssen: Geldverschwendung sei es, die hässliche knapp 16 Meter hohe Mauer am Ortsrand als Tsunamiabwehr aufzustellen. Die Kritiker verwiesen auf die Nachbarn: Andere Kommunen in der Nähe vertrauten auf deutlich kleinere Schutzwerke gegen Flutwellen. Musste es in Fudai also wirklich dieser 25-Millionen-Euro-Bau sein?

Heute ist die Antwort eindeutig: Die Mauer hat den 3000 Bewohnern von Fudai das Leben gerettet. Während die Dörfer und Städte in der Nachbarschaft von den Tsunamis am 11. März verwüstet wurden, kamen die Menschen in Fudai mit dem Schrecken davon. Die riesigen Flutwellen prallten an der hohen Mauer ab. "Sie war teuer", sagt der Fischer Satoshi Kaneko aus Fudai, "aber ohne die Mauer wären wir alle verschwunden".

Auch der heutige Bürgermeister von Fudai ist froh über die Arbeit seines Vorgängers: "Die Effektivität der Flutmauer ist beeindruckend", staunt Hiroshi Fukawatari noch immer. Auch er hatte bezweifelt, dass das gigantische Bauwerk nötig gewesen war. Der Blick in die Nachbarschaft aber zeigt, was mit einer kleineren Konstruktionen passiert wäre: Die Schutzmauern in Nachbarorten wurden einfach überspült. Die Stadt Taro beispielsweise vertraute auf einen zehn Meter hohen Wall von zweieinhalb Kilometern Ausdehnung - die Tsunamis schossen drüber hinweg.

Auch die Mauer von Fudai wurde von den 20-Meter-Wellen teilweise überspült. Doch der hohe Wall raubte dem Wasser seine Kraft, gerade mal ein paar Pfützen entstanden in Fudai, es gab kaum Schäden. Beidseits der Mauer blockierten Berge den Zugang des Wassers.

Ignorierte Mahnungen

Gefeierter Mann in Fudai ist nun der verstorbene Bürgermeister Kotaku Wamura. Er regierte das Dorf zehn Legislaturperioden: Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er gewählt, er blieb bis 1987 im Amt. Der kleine Ort erlebte eine Blütezeit: Er zog Fischer an, Touristen genossen die weißen Strände.

Doch Wamura traute dem Frieden nicht, er kannte die negative Seite der Küstenlage: 1896 und 1933 hatten Tsunamis Hunderte Menschen in der Region getötet. Die Wellen waren allerdings deutlich kleiner als jene vom 11. März 2011. Doch die Katastrophen der Vergangenheit gerieten bei den meisten Japanern in Vergessenheit. Selbst Wegsteine, die an verheerende Tsunamis im Mittelalter erinnerten, wurden ignoriert: Gravuren auf den Denkmälern mahnten, nicht zu nahe an der Küste und auf Anhöhen zu siedeln.

In einem Buch über seinen Heimatort Fudai bekundete Bürgermeister Wamura sein Erschrecken über die Katastrophe von 1933: "Als ich die Toten sah, begraben unter Erdhaufen, wusste ich nicht, was ich sagen sollte". Er schwor sich, dass eine solche Katastrophe nicht wieder passieren sollte.

Sein Lebenswerk

1967 ließ er den Bau der Tsunami-Mauer beginnen. Ergänzt wurde sie von einem Fluttor, durch das der Fluss fließen konnte. Insbesondere die hohen Kosten des Tores waren umstritten. Landbesitzer mussten Teile ihres Besitzes an den Staat verkaufen, damit der Schutzwall entstehen konnte.

Nach dem Seebeben vom 11. März wurde das Fluttor umgehend geschlossen. Ein Feuerwehrmann eilte noch herbei, um mit den Händen nachzuhelfen, als das Tor klemmte. Kurz darauf kamen die Tsunamis. Sie zerstörten die Boote im Hafen von Fudai - dann knallten die Wellen gegen die Mauer. Eine Grundschule direkt hinter dem Schutzwall sieht heute genauso aus wie vor den Tsunamis.

Bürgermeister Wamura hat den Tag nicht mehr erlebt, als sich sein Bauwerk bewährt hat. Er starb 1997 mit 88 Jahren. Die Bewohner von Fundai zeigen sich bewegt, seit den Tsunamis haben viele von ihnen Gaben an das Grab von Bürgermeister Wamura gebracht. Die Mauer war sein Lebenswerk, drei Jahre nachdem sie vollendet worden war, gab Wamura sein Amt auf. "Auch wenn es Widerstand gibt, habt Vertrauen und beendet, was Ihr begonnen habt", sagte er bei seiner Verabschiedung zu den Angestellten. "Am Ende werden die Leute verstehen."

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