Im 16 Jahrhundert erreicht die Rivalität zwischen den Fürsten Nobunaga Oda und Shingen Takeda eine Pattsituation. Im Takeda-Clan entwickelte jedoch der oberste Waffenschmied Ryo eine neue Waffe, eine Art Gatling-Gun, die das Gleichgewicht zugunsten der Takedas verschieben konnte.
Noch bevor diese Waffe vollständig getestet werden konnte, wurden Ryo und seine Tochter Kurenai zu Hause von geheimnisvollen Ninjas überfallen. Nachdem sie Ryo getötet und Kurenai zum Sterben in einem blühenden Kirschbaum aufgehängt hatten, verschwanden die Ninjas mit den Waffenplänen.
Kurenai hing dort eine Nacht und einen Tag, als Chiyome, die oberste Ninja der Takeda, endlich Spuren des Überfalls entdeckte und das Mädchen fand. Entgegen allen Erwartungen lebte Kurenai noch. Chiyome adoptierte die Waise und bildete sie zur Ninja aus. Zur ständigen Erinnerung an die Ereignisse die ihr Leben veränderten, bestand Kurenai darauf mit jenem Drahtseil zu trainieren, mit dem sie aufgehängt worden war - dem Tetsugen.
Red Ninja End of Honour spielt sich aus der Third-Person Perspektive und stellt eine Mischung aus Jump 'n Run und Stealth-Action dar. Man übernimmt die Rolle der Kurenai und ist bewaffnet mit dem Tetsugen, an dessen Ende sich drei verschiedene Kopfstücke befestigen lassen: eine Klinge, einen Haken und ein Eisengewicht (das Fundo). Ist die Klinge als Kopfstück ausgewählt, so kann Kurenai im Distanzangriff den Kopf, den Rumpf oder die Knöchel des Gegners anvisieren und dann werfen. Die Klinge bleibt im Gegner stecken und kann mit einem Ruck wieder heraus gezogen werden, um ihm Schaden zu zufügen. Im Nahkampf wird die Klinge als Hieb- und Stichwaffe eingesetzt. Ist der Haken als Endstück ausgewählt, so kann man sich beispielsweise über Abgründe hinweg schwingen. Als Waffe wird dieses Kopfstück nicht verwendet. Als letztes erhält man das Fundo, ein kleines Eisengewicht, mit dem es möglich ist den Gegner zu fesseln, um ihn an sich heranzuziehen oder ihn an einem Balken aufzuhängen. Der Nahkampfangriff besteht aus einer weiten, langsamen Attacke, die Gegner zurückwerfen und sogar kurzfristig betäuben kann.
Kurenai verfügt auch über eine Vielzahl von stealth Angriffen, die vom Kopfstück des Testugen und ihrer Position zum Gegner abhängen. Um so eine Attacke auszuführen schleicht man sich von hinten an den Gegner heran. Ein Kanji-Symbol erscheint über seinem Kopf und zeigt an, dass ein Überraschungsangriff nun möglich ist. Der stealth kill wird dann als Sequenz mit cineastischen Balken aus einer anderen Perspektive gezeigt.
ein Bild der unzensierten Version die nur in England erschien
das gleiche Bild in der Zensierten Version das auf der ganzen Welt erschien
QUELLE: SCHNITTBERICHTE