Akino Arai ist eine der produktivsten und beständigsten Pop-Künstlerinnen der letzten zwanzig Jahre.
Ihr musikalisches Portfolio umfasst die unterschiedlichsten Genres:
Anime-Soundtracks, Computerspiel-Soundtracks, Kinderlieder
und persönliche Konzept-Alben.
BIOGRAFIE
Schon im Kindergarten lernt Akino Arai Orgel spielen - jedenfalls bis ihre Eltern es ihr verbieten und ihr ein Klavier kaufen! Akino Arai beginnt zu komponieren und zu singen.
Zu der Zeit entdeckt sie durch eine Schallplatte der besten Filmmusiken, dass man Szenen und Landschaften durch Musik darstellen kann. Ein Album von Daniel Vidal hört (ein französischer Künstler, der in Japan lebt) und durch den Song „Alone Again“ von Gilbert O'Sullivan, der im Radio gespielt wird, entdeckt sie Pop-Musik. Akino lässt sich auch durch die Musik des Dramas „Pinocchio“ beeinflussen, das von dem Sender NHK ausgestrahlt wird. Abendländische Melodien, die aus dem Zimmer ihres jüngeren Bruders dringen, tun ein übriges. Und schließlich macht sie ein Freund mit der Musik Pink Floyds bekannt.
Den wahren Sinn des Wortes „Leben“ erkennt sie gegen Ende der Grundschule, als sie in den Frühlingsferien „Das Tagebuch der Anne Frank“ liest.
Noch während der Studienzeit nimmt Akino Arai 1984 an dem YAMAHA POPULAR MUSIC CONTEST teil und gewinnt mit dem Song „Kiniro no me“ einen Preis. Nach dem Studium tritt Akino Arai sporadisch im Kreis von Freunden und Familie im Café ihrer Mutter auf.
Im Jahr 1986 bekommt sie ein Angebot des Plattenlabels VICTOR Entertainment. Vermittelt wurde es von einem Freund, der Akinos Auftritte in dem Café miterlebt hat. Sie ist sich der Schwierigkeit, allein von der Musik zu leben, bewusst. Sie ist zunächst in Hintergrundchören auf Alben anderer Künstler zu hören. Manga- und Anime-Zeichner werden auf ihre Musik aufmerksam. Sie vertont Zeichentrickfilme und Werbespots.
1997 gibt sie zwei Live Performances in Tokio (im Egg Man of Shibuya), beginnt ihre Radio-Sendung, veröffentlicht ihr erstes „Best of“-Album und startet ihre Solo-Karriere. 2000 veröffentlicht sie das Album „Furu Platinium“.
Das 2001 veröffentlichte Album „Kôseki radio“ erreicht die Spitze der ORICON Charts (der japanischen Top 50).
Ereignisse vor dem Start ihrer Karriere:
Sieg zweier Song Contests mit den Liedern „Hakuchûmu“ (Tagtraum) and „Kiniro no me“ (Goldene Augen).
Mitwirkung an der Single „Rhythm Boxer“ von Shimizu Nobuyuki und Murakami PONTA Shûichi.
Ereignisse nach dem Start ihrer Karriere:
07/1986 - Erste Single erscheint bei VICTOR
10/1986 - „Natukashii miraï“ (erstes Original Album)
- „Chizu wo iku kumo“ (zweite Single)
- Live-Auftritt in Shinjuku Ruido, Tokyo FM Hall
1987 - Teilnahme an vielen Konzerten und Aufnahmen mit vielen befreundeten Künstlern (Tomoko Tane, Psy.S, Hiroko Taniyama, u.a.). Kollaborationen mit vielen anderen Künstlern für Anime-Filme, Werbung und Kinderlieder (Komposition und Gesang)
03/1995 - Live in Tokio (Egg Man of Shibuya), nach 9 Jahren die erste Solo Live Performance
03/1996 - „Goddess in the Morning“ (Mini Album) erscheint bei Biosphere
03/1997 - Zwei Tage lang live in Tokio (Egg Man of Shibuya).
04/1997 - Start der Radio-Sendung „Akino Arai Viridian House“ auf FM NACK5.
08/1997 - Das Best-of-Album „Sora to Mori“ blickt auf die ersten 11 Jahre ihrer Karriere zurück.
10/1997 - „Sora to niwa“ (zweites Original Album)
12/1997 - Live in Tokio (Shibuya ON AIR EAST): „Sora kara fuku kaze“
- Wiederaufnahme ihrer Solo-Karriere.
05/1998 - Live in Tokio (Shibuya ON AIR EAST) und in Ôsaka (ANANA HALL): „Tsuki to ie“
12/1999 - Gründung der Band Marsh-mallow, bei der Akino Arai ein Gastspiel gibt.
05/2000 - „Furu Platinium“ (drittes Original Album).
07/2000 - Live in Tokio (Kudan Kaikan): „Furu Platinium“.
08/2000 - Live in Umeda (Umeda HEAT BEAT) und in Akasaka (Akasaka BLITZ): „Furu Platinium“
07/2001 - „Kôseki Radio“ (Concept Album)
12/2005 - „Sora no uta“ (20th Anniversary Album) in Japan
03/2006 - „Sora no uta“ (20th Anniversary Album) in Europa
- Live in Berlin (Huxley's Neue Welt) und in Paris (Athénée Théâtre Louis Jouvet)
ALBEN
Natsukashii Mirai (懐かしい未来, Nostalgic Future) – 1986
Sora no Mori: Arai Akino Best Album (空の森, Forest of the Sky) – 1997
Sora no Niwa (そらの庭, Garden of the Sky) – 1997
Furu Purachina (降るプラチナ, Falling Platinum) – 2000
concept album Kouseki Radio (concept album『鉱石ラジオ』, Crystal Radio) – 2001
collection album RGB – 2002
Eden (エデン) – 2004
Arai Akino VHmusic – 2005
20th Anniversary ALBUM Sora no Uta (Songs of the Sky) – 2005
Singles
Yakusoku (Promise) – 1986
Chizu wo Yuku Kumo (A Cloud Which Passes Through the Map) – 1986
Kaze to Tori to Sora ~Reincarnation~ (The Wind, the Birds, and the Sky) – 1992
Kooru Suna (Frozen Sand) – 1992
Dragon Quest Retsuden: Roto no Monshou (The Wings of Youth) – 1996
Hiru no Tsuki (The Moon at Noon) – 1998 – end theme to Outlaw Star (episodes 1-13)
Tsuki no Ie (The House of the Moon) – 1998 – end theme to Outlaw Star (episodes 14-26)
Kanaete (Grant My Wish) – 1999 – end theme to Ayatsuri Sakon
Hana no Katachi (Shape of a Flower) – 2001
PALME Songs – 2002
Kakusei Toshi (The City of Awakenings) – 2002 – end theme to Tokyo Underground
Natsukashii Umi (Nostalgic Sea) – 2004
Kimi e Mukau Hikari/Aquarium on the Moon – 2006